Deutschfachtage – 20.-22. April 2026
Vom 20. bis 22.4.2026 hatten wir die Deutschfachtage zum Thema „Helferinnen und Helfer der Demokratie“ an unsere Grundschule in Felm. An drei Tagen führten wir spannende Interviews mit Menschen, die sich jeden Tag für unsere Gesellschaft demokratisch und meist ehrenamtlich engagieren. Herzlichen dank an alle Helferinnen und Helfer der Demokratie, die uns besucht haben! Wir danken außerdem unseren Eltern der Grundschule in Felm für die leckeren Kuchen und unserer IT für die Bereitstellung der Technik.
Die Richterin Frau Riske berichtete über das Einhalten von fairen Regeln und wie Streitfälle geklärt werden. Sie sagte uns, dass sie eine Helferin der Demokratie ist, da sie prüft, was getan werden kann, damit es fair und gerecht zu geht. Bei Familienstreitigkeiten zählt der Wille des Kindes und sie entscheidet was für das Kind das beste ist.
Die Feuerwehr hat uns erklärt, dass sie allen Menschen in Notlagen hilft und ihr handeln auf demokratischen Werten beruht.
Frau Matte erzählte uns, dass alle Polizistinnen und Polizisten einen Eid geleistet haben um jederzeit für die Demokratie einzustehen. Für sie bedeutet Demokratie Freiheit, dass wir in einem sehr freien Land leben, wo jeder seine Meinung frei sagen darf, jeder wählen darf und die Polizei nicht korrupt ist. Sie erklärte uns, dass wir uns alle für die Demokratie einsetzen können und die 110 wählen können, wenn wir sehen, dass gegen das Recht verstoßen wird.
Herr Dr. Böck erzählte uns, dass er allen Menschen hilft und mit seinen Patientinnen und Patienten gemeinsam entscheidet, welcher Behandlungsweg gegangen wird. Er sagte auch, dass er seinen Beruf nicht ausüben möchte, wenn wir keine Demokratie in Deutschland haben.
Frau Dr. Schengili ist Ärtzin und sie sagte uns, die Frage ist, ob sie in einem Land ohne Demokratie überhaupt Ärztin werden könnte, denn in Ländern wo es keine Demokratie gibt dürfen Frauen zum Beispiel gar nicht studieren und arbeiten. Für sie bedeutet Demokratie dass alle mitmachen dürfen und jeder seine Meinung sagen darf. Ihr erster demokratischer Einsatz war die Bürgermeisterwahl als sie das erste Mal wählen durfte. Das war für sie super aufregend! Frau Dr. Schengili erklärte uns, dass wir in unserer Demokratie einen Sozialstaat haben, so dass jede/r zum Arzt gehen kann. Sie setzt sich dafür ein, dass keine falschen Informationen verbreitet werden und sie nimmt sich für ihre Patientinnen und Patienten Zeit um Dinge zu erklären. Sie sagte uns, wenn wir uns impfen lassen, leisten wir auch schon einen Beitrag zur Demokratie und wir retten Leben weil wir dann allen helfen damit eine Krankheit sich nicht ausbreitet.
Frau Mues, die Kreispräsidentin, nahm sich viel Zeit für unsere Fragen. Sie ist Landwirtin und sie hat sich immer schon ehrenamtlich engagiert und für ein soziales Miteinander eingesetzt. Sie hat sich als Kreispräsidentin beworben und wurde wurde demokratisch gewählt. Sie vertritt alle Menschen des Kreises und sie trifft viele Menschen, die sich ehrenamtlich für die Demokratie engagieren. Frau Mues sagte uns, es mache ihr viel Spass und sie möchte unser demokratisches System verteidigen. Sie möchte Menschen motivieren, sich für die Demokratie einzusetzen. Sie sagte uns, dass jede/r sich einsetzen kann und dass jede/r mitgestalten kann, wie wir leben.
Außerdem haben wir den Bürgermeister von Felm, Herrn Thoben, in das Dörpshus eingeladen und mit ihm eine interessante Diskussion geführt über Demokratie und Engagement in unserem Dorf. Herr Thoben hat sich unsere Meinungen angehört und mit uns gemeinsam besprochen, was wir gerne in unserem Dorf gestalten möchten und wie wir uns in unserer Gemeinde engagieren können.
Herr Jacobsen ist der Leiter der Seenotrettungsstation in Schilksee. Für ihn ist das demokratische an seiner Arbeit, dass jeder freiwillig mitmachen kann, dass alles im Team besprochen wird und dass er allen Menschen und Tieren hilft, die in Seenot geraten. Auch wenn dies selbstverschuldet ist. Herr Jacobsen arbeitet ehrenamtlich als Seenotretter, weil es ihm Spaß macht im Team zu arbeiten und anderen Menschen zu helfen.























